An der Grenze zu St. Pauli gibt es eine kleine Zeile, da wo die Bundesstraße Stresemanns und die Max-Brauer-Allee aufeinander treffen.
Ein Reisebüro ist da, im Souterrain. Genauso, wie das Büro einer Sucht-Selbsthilfegruppe für Eltern. Alles, was die da machen, hängen sie an die Straße. Selbstporträts bei der Selbsthilfe und Reiseangebote beim Reisebüro.
Der Käsekeller konnte ja schlecht Käse heraushängen, und obwohl ja ein Keller der richtige Ort für dieses lichtscheue Milchprodukt ist, musste er erst sterben, um sich dem Format der Zeile anzugleichen. So lebt der Käsekeller Altona als Plakatwand weiter. Auch irgendwie heimelig.
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